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1.920 Treffer · Seite 26 von 96- Nr. 1698
"Das Tier in der deutschen Lyrik seit 1900". Annali: Sezione Germanica (Neapel), 12 (1969), S. 395-401.
Schmitt, S. 334.
Laut Quelle auch in: Welt und Wort, 26 (1971), S. 347-351.
- Nr. 1699
"Hebbel als Thema von Dichtung und Feuilleton". In: U.H. Gerlach. Hebbel-Bibliographie 1910-1970. Heidelberg, 1973. S. 463-467.
Schmitt, S. 126.
29 Titel werden genannt (Nr. 2536-2564).
- Nr. 1700
Das Nachkriegswien im modernen Roman. Diss. Wien, 1933 [masch.].
Schmitt, S. 375.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis über die seit dem Jahre 1872 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien eingereichten und approbierten Dissertationen, Bd. 2, S. 97.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1709
Dichter des Wahnsinns: Eine Untersuchung über die dichterische Darstellbarkeit seelischer Ausnahmezustände. Göttingen, 1955.
Schmitt, S. 362.
Nach einer einleitenden psychiatrischen Abhandlung werden anhand der o.g. literarischen Beispiele die "dichterische Verklärung des Wahnsinnns" sowie die "dichterische Darstellung des Wahnsinns" (Abschnittüberschriften) untersucht.
- Nr. 1710
Der Reichsgedanke in der katholischen Dichtung der Gegenwart. Diss. Wien, 1937 [masch.].
Schmitt, S. 272.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 1: 1937-1944, S. 82, Nr. 1716.
- Nr. 1712
Christliches Erbe und lyrische Gestaltung: Eine kritische Bestandsaufnahme der christlichen Lyrik der Gegenwart. Leipzig, 1961.
Schmitt, S. 54.
Die Darstellung umfaßt vier Kapitel: I. Das christliche Erbe - II. Das Gedicht als sprachliches Kunstwerk - III. Christliche Lyrik im Horizont der Kirche - IV. Christliche Lyrik im Horizont der Welt.
- Nr. 1724
Der Vagabund und seine Brüder in der deutschen Dichtung der Gegenwart. Diss. Wien, 1940 [masch.].
Schmitt, S. 352.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 44, S. 143.
- Nr. 1730
- Nr. 1737
Cardenio und Celinde in Novelle und Drama von Cervantes bis Dülberg. Diss. Wien, 1934.
Frenzel, Stoffe, S. 126; Schmitt, S. 51.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 44, S. 234.
- Nr. 1740
Indien in der Dichtung und Forschung des deutschen Ostens. Schriften der Königlichen Deutschen Gesellschaft zu Königsberg, 5. Königsberg, 1930.
Schmitt, S. 147.
Der Verfasser legt seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Beschäftigung mit "Indien" in der Forschung.
- Nr. 1741
"Indien im deutschen Gedicht". Institut für Auslandsbeziehungen: Mitteilungen, 9 (1959), S. 120f.
Schmitt, S. 147.
Der Verfasser führt eine Reihe weiterer Autoren und Werke an.
- Nr. 1748
"Negro poets and the American tradition". Antioch Review, 6 (1946), S. 243-253.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
- Nr. 1749
Modern literary perspectivism. Dallas, 1970.
Seigneuret, S. 460.
- Nr. 1752
Negro voices in American fiction. Chapel Hill, North Carolina, 1948.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
Überblick über die afro-amerikanische Prosa des 19. und 20. Jahrhunderts.
- Nr. 1756
"Zur Geistesgeschichte des Meer-Sinnbildes im französischen Schrifttum". Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, 62 (1939), S. 74-82.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Der Verfasser stellt die Frage, "was sich aus der Erkenntnis typischer Behandlung des Meerssymbols für Einsichten für die französische Geistesgeschichte und [...] für ihre anthropologischen Grundströmungen gewinnen" läßt (S. 74f.). Seine Untersuchung fußt auf dem Satz, daß "wir innerhalb des Schrifttumes, wo wir es grundsätzlich mit dem Typus der 'Künstler' zu tun haben, rassischer Verschiedenheit in der geistigen Haltung zu begegnen glauben" (S. 77).
- Nr. 1757
"Zum Problem des Humors in der französischen Literatur". Die neueren Sprachen, 41 (1933), S. 12-25.
Baldensperger/Friederich, S. 111.
Überblickscharakter.
- Nr. 1760
Gesellschaftskritik im modernen deutschen Roman = Criticism of society in modern German novels = La critique sociale dans le roman allemand moderne. Zwischen Gestern und Morgen, 6. Braunschweig, [1961].
Schmitt, S. 311.
Ein kurzer achtseitiger Essay, der in der angegebenen Ausgabe auch in englischer und französischer Sprache abgedruckt ist.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).