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409 Treffer · Seite 20 von 21- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5620
Das Lied von der Entstehung der Eidgenossenschaft: Das 'Urner Tellenspiel'. Quellenwerk zur Entstehung der Schweizer Eidgenossenschaft: Abteilung III: Chroniken und Dichtungen, 2:1. Aarau, 1952.
Frenzel, Stoffe, S. 776
- Nr. 5629
Der 'Hippolyt' des Euripides und die 'Phädra' des Racine nebst einer vorausgesandten Würdigung des Euripides. Diss. Freiburg i.Br., 1869. Breslau, 1869.
Baldensperger/Friederich, S. 110.
- Nr. 5633
"Das Motiv vom Hürnen Seyfrid im Nürnberg des 16. Jahrhunderts: Zum Problem der bürgerlichen Rezeption heldenepischer Stoffe". In: Hans Sachs und Nürnberg: Bedingungen und Probleme reichsstädtischer Literatur: Hans Sachs zum 400. Todestag am 19. Januar 1976. Hg.v. Horst Brunner [u.a.]. Nürnberger Forschungen, 19. Nürnberg, 1976. S. 137-181.
Weinacht beschäftigt sich einerseits mit der frühen Rezeptionsgeschichte des Siegfried- und Nibelungen-Stoffes und andererseits mit Sachs' Tragedi "Der hürnen Sewfrid" sowie deren Entstehungs- und Wirkungsgschichte. Hierbei weist er darauf hin, daß Sachs seine Hauptquelle, das "Lied vom Hürnen Seyfrid", konsequent für seine stadtbürgerlich Welt adaptiert und didaktisiert habe und daß seine (von der Kritik vielfach gescholtene) dramatische Technik durchaus nicht ohne ihre intentionsgesteuerte Logik sei. Durch "ein Zuviel an 'prodesse' [...] und ein Zuwenig an 'delectare'" und in "der spezifischen Verknüpfung weniger Handlungshöhepunkte mit dauernder Auslegung" (S. 181) sei allerdings schon dem zeitgenössischen Publikum offenbar zu viel zugemutet worden.
- Nr. 5642
The value of the individual: Self and circumstance in autobiography. Chicago, Illinois, 1978.
Seigneuret, S. 142.
Weitere Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 5682
Die Fassungen der Sage von Florence de Rome und ihr gegenseitiges Verhältnis. Diss. Marburg, 1890 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 101.
- Nr. 5709
Die Griseldis-Sage in der Literaturgeschichte. Heidelberg, 1888.
Schmitt, S. 120; Michael, FB (1989), S. 39.
- Nr. 5716
"Introduction". In: The Dance of Death [...]. Hg.v. Florence Warren. Early English Text Society: Original Series, 181. London, 1931. S. IX-XXXI.
Seigneuret, S. 328.
- Nr. 5725
The Dance of Death in Spain and Catalonia. Baltimore, Maryland, 1931.
Seigneuret, S. 328.
- Nr. 5731
- Nr. 5734
Hiob in der alt- und mittelhochdeutschen Literatur. Diss. Freiburg i.Br., 1970.
Schmitt, S. 141; Michael, FB (1989), S. 40f.
Das Buch 'Hiob' der Bibel und die 'Person Hiob' werden in ihrer Aufnahme und Interpretation durch die geistliche und weltliche Literatur des oben genannten Zeitraumes vom Verfasser getrennt betrachtet. - Den Abschluß bildet eine Aufreihung von Werken aus dem Zeitraum des 16.-20 Jahrhunderts, die das Buch Hiob umarbeiten. - Im Anhang Abdruck einer bislang unveröffentlichten historischen Quelle aus dem 15. Jahrhundert: Betrachtung über Job (Karlsruhe, Hs. 4845).
- Nr. 5741
"Zur Margarethenlegende". In: Abhandlungen Herrn Prof. Dr. Adolf Tobler zur Feier seiner fünfundzwanzigjährigen Thätigkeit als ordentlicher Professor an der Universität Berlin von dankbaren Schülern in Ehrerbietung dargebracht. Halle a.d.S., 1895. S. 124-140.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Edition des Fragments aus "cod.harl.5347" des Britischen Museums, London, mit text- und stoffgeschichtlichen Anmerkungen.
- Nr. 5756
Know thyself in Greek and Latin literature. Diss. Chicago: The University of Chicago, Illinois, 1917.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 5764
The German legends of the hairy anchorite <With two old French texts of 'La vie de Saint Jehan Paulus' edited by Louis Allen>. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
In seiner Einleitung geht Williams auf orientalische Vorformen der Legende vom behaarten Anachoreten und Übereinstimmungen zwischen diesen und den späteren europäischen Versionen ein (vgl. hierzu Williams: Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 10:2 u. 11:4). Die Untersuchung wird ergänzt durch die - z.T. erstmalige - Edition der oben genannten Texte (mit Ausnahme des Luther-Pamphlets). Angefügt sind zwei von Louis Allen herausgegebene altfranzösische Vers- bzw. Prosafassungen des "Vie de Saint Jehan Paulus", als Vorgriff auf dessen Publikation zur romanischen Entwicklung der Legende vom 'penitent hairy anchorite'.
- Nr. 5765
Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite: The theme of the hairy solitary in its early forms with reference to 'Die Lügend von Sanct Johanne Chrystostomo' <Reprinted by Luther, 1537> and to other Europaean variants. Part I: Pre-Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 10:2. Urbana, Illinois, 1925. S. 1-56. Part. II: Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 11:4. Urbana, Illinois, 1926. S. 57-139.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Williams behandelt schwerpunktmäßig die frühen literarischen Belege zu der Legende vom behaarten Anachoreten: "In this investigation the attempt has been made to show that the German (and other) late medieval legends of the anchorite who becames hairy like a beast during a period of solitary penance after succumbing to temptation by a woman, have affinities with old Oriental traditions, both pagan and Christian" (S. 116). Das vorgestellte Material wird erschlossen durch Indices zu Werken, Namen und Orten sowie zu den behandelten Gegenständen (S. 130-138). Zu den - vornehmlich deutschsprachigen - Texten des späten Mittelalters vgl. Williams Untersuchung: The German legends of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
- Nr. 5767
- Nr. 5776
"The 'Blaue Blume': A new dimension". The Germanic Review, 34 (1959), S. 50-58.
Schmitt, S. 42.
"It is the intent of the following presentation to show that the Indic influence on the symbol [= die Blaue Blume] is undeniable" (S. 50). Die Autorin stellt auch diesen Einfluß auf Novalis dar.
- Nr. 5790
"Some meanings of 'nature' in Renaissance literary theory". Journal of the History of Ideas, 2 (1941), S. 430-448.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
Wilson ordnet eine Fülle von Belegmaterial aus den oben genannten Zeitabschnitten folgenden Hauptbedeutungen von 'Natur' zu: (1) "'Nature' as objects to be imitated" (S. 430); (2) "As a regulative power manifesting itself in the literary activity of men" (S. 432); (3) "As a creative power manifesting itself in the literary activity of men" (S. 434) und (4) "As a regulative power manifesting itself in audiences" (S. 438). Dabei steht 'Natur' für einen göttlich geordneten Kosmos: "This characteristic order of the cosmos is thought of as ideally prescribing or regulating the aims and limits of literary art as a subordinate but organic part of the cosmic design" (S. 440).
- Nr. 5802
Die ungleichen Kinder Evas in der Literatur des 16. Jhs. Diss. Greifswald, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 99; Schmitt, S. 166; Michael, FB (1989), S. 38.
- Nr. 5805
Heidelberg und die deutsche Dichtung. Leipzig, 1916.
Schmitt, S. 127; Baldensperger/Friederich, S. 108.
Als 2. Auflage 1925 in leicht veränderter Fassung erschienen.