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1.326 Treffer · Seite 12 von 67- Nr. 1076
"Der Kreuzzugsgedanke und das altfranzösische Epos". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 91, Bd. 169 (N.F. 69) (1936), S. 48-56.
Baldensperger/Friederich, S. 92.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen".
- Nr. 1078
The devil and the 'vice' in the English dramatic literature before Shakespeare. Studien zu englischen Philologie, 6. Halle a.d.S., 1900.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
Überblickscharakter.
- Nr. 1079
Das Deutsche Schicksal im Deutschen Schrifttum: Ein Jahrtausend Geisteskampf um Volk und Reich. Leipzig, 1942.
Schmitt, S. 59.
Nationalsozialistisches Tendenzen. -- Etliche Autoren werden kurz behandelt.
- Nr. 1083
"I dodici mesi dell'anno nella tradizione populare". Archivio per lo Studio delle Tradizione Populare, 2 (1883), S. 239-270.
Baldensperger/Friederich, S. 126.
D'Ancona tritt der Meinung Vincenzo Simoncellis (in: Il Preludio [1883], Nr. 5; Angaben laut Verfasser) entgegen, die bis ins 19. Jahrhundert in vielen Gebieten Italiens bekannten 'Monatslieder' seien ein Beispiel für das Überleben der Commedia dell'arte in volkstümlichen Liedern und karnevalesken Maskenaufzügen.Vielmehr könne man eine Verbindungslinie zwischen der die zwölf Monate des Jahres darstellenden Volkspoesie und der Kunstpoesie des 13. und 14. Jahrhunderts ziehen. Um seine These zu verdeutlichen, druckt er als Beleg eine Reihe von 'Monatsliedern' ab.
- Nr. 1084
"La leggenda di Maometto in occidente". Giornale Storico della Letteratura Italiana, 13 (1889), S. 199-281.
Baldensperger/Friederich, S. 126.
Überblickscharakter.
- Nr. 1088
Die Christliche Legende und ihre Gestaltung in moderner deutscher Dichtung als Grundlage einer Typologie der Legende. Diss. Bonn, 1934. Düren, 1934 [Teilabdruck].
Schmitt, S. 128.
In der Abhandlung geht es um eine Gattungsbestimmung der Legende. Die konkreten Inhaltseinheiten (s.o.) sind zwar implizit enthalten, jedoch nicht durch ein Register erschlossen. (Verzeichnis der Texte: S. I, IV-VI.)
- Nr. 1092
- Nr. 1109
"Roland et le Cid". Le Muséon, 2 (1883), S. 501-521.
Baldensperger/Friederich, S.141
- Nr. 1114
Étude littéraire et linguistique de 'Li Hystore de Julius Cesar' de Jehan de Tuim. Publications of the University of Pennsylvania: Series in Romanic Languages and Literatures, 13. Philadelphia, Pennsylvania, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 87.
Das Hauptaugenmerk des Autors gilt der Frage, wie im 13. Jahrhundert mit dem Stoff umgegangen wurde bzw. ob und wie man ihn vereinfacht oder angepaßt hat.
- Nr. 1131
Les passions des martyrs et les genres littéraires. Brüssel, 1921.
Frenzel, Motive, S. 498
Der Autor vergleicht die Leidensgeschichten verschiedener früher Märtyrer nach Quellen, die in der "Bibliotheca hagiographica Graeca" und der "Bibliotheca hagiographica Latina" gesammelt sind.
- Nr. 1132
Les légendes hagiographiques. Brüssel, 1905 u.ö.
Baldensperger/Friederich, S. 143.
Der Verfasser bietet eine Einführung in Wesen und Klasssifikationsmöglichkeiten der Legende (unter Einbeziehung der einschlägigen Literatur). Er bietet eine umfangreiche Sammlung von Stoffen und Motiven aus Heiligen-Viten, die jeweils unterschiedlichen Heiligen-Figuren zugeordnet sind. - Es finden sich Bemerkungen auch über grundlegende Voraussetzungen der hagiographischen Arbeit.
- Nr. 1136
Ritterdichter und Heidengötter (1150-1220). Form und Geist, 13. Leipzig, 1930. [Zugleich Diss. Greifswald, 1929].
Schmitt, S. 128.
Keine Stoff- oder Motivgeschichte, sondern der Versuch, darzustellen, "auf welche Weise heidnische Göttervorstellungen in mittelhochdeutschen Dichtungen Aufnahme fanden und welche Auffassung die Dichter von ihnen gehabt haben" (S. 1).
- Nr. 1138
"An inquiry into the origins of courtly love". Medieval Studies, 6 (1944), S. 175-260.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
- Nr. 1139
"La légende de 'L'eau des sauterelles' et de l'oiseau qui détruit ces insectes". Journal Asiatique, 222 (1933), S. 323-340.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 1142
Die Josephgeschichte: Auffassung und Darstellung im Mittelalter. Beihefte zum Mittellateinischen Jahrbuch, 13. Ratingen, 1974.
Frenzel, Stoffe, S. 393; Schmitt, S. 158.
- Nr. 1147
Über gesellschaftliche Anschauungen, wie sie in den mittelhochdeutschen höfischen und Volksepen hervortreten. Diss. Greifswald, 1909. Kempten, 1909.
Schmitt, S. 309.
Die stark dem sprachlichen Aspekt gewidmete Arbeit untersucht auch den Gebrauch von Schimpfwörtern (S. 50-65), die freie Sprache in der lyrischen Dichtung (S. 66-68) und "drastische[n] Erwähnungen des Schweisses und des Schwitzens" (S. 69-74).
- Nr. 1148
Valentine and Orson: A Study in Late Medieval Romance. New York, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 155.
Im Index (S. 299-309) finden sich neben Personennamen, Autoren und Werken alle im Text erwähnten Motive und Stoffe. - Die Arbeit ist stoffgeschichtlich ausgerichtet.
- Nr. 1149
Das Sagelied: Die aktuelle deutsche Heldendichtung der Nachvölkerwanderungszeit. Europäische Hochschulschriften, Reihe I: Deutsche Literatur und Germanistik, 94. Bern, 1974.
Schmitt, S. 135.
Der Verfaser sieht das nicht schriftlich fixierte 'Sagelied' als eine "Zwischenstufe" von der "Heldendichtung der Völkerwanderungszeit" zur "auf aktuellen Gestalten und Ereignissen beruhenden heroischen Dichtung des Spätmittelalters" (S. 8).
- Nr. 1156
"Das Reich in der Dichtung unserer Zeit". Monatsschrift für das Deutsche Geistesleben (1941), S. 65-71.
Schmitt, S. 272.
Der Beitrag referiert auf dem Boden nationalsozialistischen Großmachtdenkens in großen Teilen die Arbeit von Arno Mulat: 'Das Reich in der deutschen Dichtung unserer Zeit', insbesondere den Abschnitt: 'Das Reich in der Dichtung der Vergangenheit'.
- Nr. 1157
Dramatisierungen epischer Stoffe <vom Mittelalter bis zur Neuzeit> in der deutschen Literatur seit 1890. Diss. Heidelberg, 1935.
Schmitt, S. 80, 241, 345.
Der von der Verfasserin verwandte 'Stoff'-Begriff ist insofern problematisch, als er sehr weit gefaßt ist: Jede epische Gestaltung eines literarischen Gegenstandes, die (auch nur) eine einzige Dramatisierung erfahren hat, wird in dieser Arbeit nämlich als 'Stoff' verstanden. -- Für die Bibliographie erfaßt wurden nur diejenigen 'Stoffe', die - nicht zuletzt durch das Quantum der Bearbeitungen - eine eigene Stoff-Tradition ausgebildet haben. -- Alle von der Verfasserin als 'Stoff' verstandenen Einträge sind (mit den dazugehörigen Dramatisierungen ab 1890) in einer separaten Zusammenstellung (S. 127-133) festgehalten.