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266 Treffer · Seite 12 von 14- Nr. 4737
- Nr. 4744
"Die Dichtung des Bodensees". In: W. von Scholz. Gesammelte Werke. München, 1919-23. Bd. IV, 1: Der Bodensee (1921), S. 279-291.
Schmitt, S. 43.
Der 1905 auf Schloß Meersburg gehaltene Vortrag bringt einen knappen Abriß über die am deutschen Ufer des Bodensees entstandene Dichtung. Es werden zahlreiche Autoren und Werke genannt. - Schmitt nennt als bibliographische Angabe des Aufsatzes: Scholz, W. v. Der See: Ein Jahrtausend deutscher Dichtung vom Bodensee. Konstanz, 1915. S. 355-365.
- Nr. 4756
"Die Historie von der schönen Melusine". Zeitschrift für Bücherfreunde, 1 (1897/98), S. 132-142.
Schmitt, S. 215.
Eine Reihe von Autoren neuerer Zeit mit ihren Bearbeitungen des Stoffes (auch aus anderen Nationalliteraturen) werden kurz erwähnt.
- Nr. 4767
Studien zu den Vergangenheitsromanen der Benedikte Naubert: Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des historischen Romans in Deutschland. Germanische Studien, 230. Berlin, 1941. Bes. Kap. I, S. 9-27. [Auch Habil.schr. Berlin, 1941].
Schmitt, S. 223.
In Kapitel I, "Die Gewinnung des Mittelalters als Stoff in der neudeutschen Dichtung bis zu Benedikte Naubert", gibt der Verfasser einen Überblick über die Vorstellung vom Mittelalter und der dichterischen Gestaltung des Stoffes in der Literatur des oben genannten Zeitraums. -- Die in der Arbeit benutzten Romanausgaben Benedikte Nauberts sind separat genannt (S. 7f.).
- Nr. 4776
"Adynata". In: Edda, Skalden, Saga: Festschrift zum 70. Geburtstag von Felix Genzmer. Hg.v. Hermann Schneider. Heidelberg, 1952. S. 108-137.
Schmitt, S. 350.
Der Aufsatz Schröders bietet eine umfangreiche Zusammenstellung von 'Überraschungsmotiven', die in Kunst- und Volksdichtung ein Ereignis beschreiben, "das nach menschlichem Ermessen als völlig unwahrscheinlich oder gar in Widerspruch zu den Naturgesetzen zu stehen" scheint (S. 108). Vor allem für das Adynaton "Flüsse bergan" (Fluß, bergan fließender) bringt der Vf. eine reiche Anzahl von Belegen bei, die in dem kleinen Beitrag: "Flüsse bergan", Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 229f., noch ergänzt werden.
- Nr. 4778
"Dichterrache". In: Dichtung und Deutung: Gedächtnisschrift für M. Wolff. Hg.v. Karl Guthke. Bern, 1961. S. 117-130.
Schmitt, S. 268.
In zahlreichen Beispielen aus der europäischen Literatur zeigt der Verfasser die Möglichkeit der Dichter, den in ihren Werken genannten "ewigen" positiven oder negativen Nachruhm zu sichern.
- Nr. 4790
"Das Gnadebitten in Recht, Sage, Dichtung und Kunst: Ein Beitrag zur Rechts- und Kulturgeschichte". Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 40 (1918), S. 143-286. Bes. S. 226-285.
Schmitt, S. 114.
Der Verfasser führt eine Vielzahl von Belegen für den Brauch des Gnadenbittens im Rechtsleben an und gibt einen Überblick über den Niederschlag dieser Rechtssitte in Volkserzählung, Literatur und Kunst.
- Nr. 4802
Die Schilderung exotischer Natur im deutschen Roman mit besonderer Berücksichtigung von Charles Sealsfield. Diss. Münster, 1913.
Schmitt, S. 81, 235.
- Nr. 4894
Légendes, croyances et superstitions de la mer. 2 Bde. Paris, 1886.
Baldensperger/Friederich, S. 146.
Das zweibändige Werk trägt einen übergeordneten Titel. - Einzeltitel Bd. I: La mer et le rivage; Bd. II: Les météores et les tempêtes. - Vorwiegend volkskundliche Untersuchung.
- Nr. 4926
Die Legende von der Pfalzgräfin Genovefa. Habil.schr. Würzburg, 1877.
Baldensperger/Friederich, S. 103.
Überblickscharakter.
- Nr. 4952
"Zwerge und Riesen: Ein Beitrag zur deutschen Mythologie und ihrer Behandlung in der Schule". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik, 10 (1902), S. 362-394, 433-449, 473-495.
Baldensperger/Friederich, S. 97; Schmitt, S. 281.
Der Verfasser stellt in seiner einer Lehrprobe erwachsenen Arbeit "aus der überreichen Fülle des Stoffes in einer auf eine ganz unmögliche Vollständigkeit verzichtenden Auswahl das Wichtigste über die Riesen und Zwerge" zusammen und listet in einem Schema viele Einzelzüge auf: Namen, Äußeres, Wohnort, Lebensweise, Verhältnis zu den Menschen, Eigenschaften (S. 367). Als Materialgrundlage dienen ihm "neben den eigentlichen mythologischen Quellen und den Volkssagen auch die poetischen Schöpfungen alter und neuer Zeit" (S. 371). - Verzeichnis der 'Hilfsmittel und Quellen', S. 492-495.
- Nr. 4971
"Wagner and the Tannhäuser tradition". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 63 (1948), S. 244-261.
Schmitt, S. 326; Baldensperger/Friederich, S. 151.
- Nr. 5030
"El carácter de Andrómaca a través de la literatura <1>". Revista de la facultad de letras y ciencias de la Habana, 29 (1919), S. 115-152.
Baldensperger/Friederich, S. 82.
Der Aufsatz besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 5075
Problemgeschichtliches zur Vorstellung vom dichtenden Spielmann: Ein Beitrag zur Wesensbestimmung literarischer Aneignung deutscher Vorzeit und des Mittelalters. Diss. Königsberg, 1928.
Schmitt, S. 315.
Dieses Werk besitzt Überblickscharakter, es soll die Vorstellung des dichtenden Spielmanns "als allmählich sich differenzierendes Problem in der deutschen Literaturwissenschaft in historischen Hauptetappen durchgezeichnet werden, für die jedesmal folgende problemgeschichtliche Grundfrage vorgelegt wird: mit welchem literarischen Trägerbegriff wird der mittelalterliche Typus des 'Spielmannes' dichterisch verklärt vorgestellt?" (Einleitung).
- Nr. 5108
Die Nibelungen-Dramen seit 1850 und deren Verhältniß zu Lied und Sage. Leipzig, 1878.
Schmitt, S. 240.
Einleitend stellt der Verfasser die Entwicklung des Nibelungen-Stoffes über 'Sage und Lied' bis hin zu den dramatischen Werken bis 1850 vor.
- Nr. 5181
"Die dichterischen Gestaltungen der Faustsage". Stimmen der Zeit, 116 (1929), S. 435-448.
Schmitt, S. 85.
Grundlage dieser Darstellung ist ein Werk des Herausgebers H.W. Geisslers mit dem Titel "Gestaltungen des Faust" (München), das der Autor lobend an den Anfang stellt.
- Nr. 5213
Mustapha und Zeangir, die beiden Söhne Solimans des Großen, in Geschichte und Dichtung. Diss. Freiburg i.Br., 1903. Stuttgart, 1903.
Frenzel, Stoffe, S. 559; Schmitt, S. 228; Baldensperger/Friederich, S. 127.
- Nr. 5273
"Die Geschichte der Tristansage bis auf Immermann und das Aufblühen der altdeutschen Studien". In: M. Szymanzig. Immermanns 'Tristan und Isolde'. Beiträge zur deutschen Literaturwissenschaft, 17. Marburg, 1911. S. 6-18.
Schmitt, S. 344.
Zahlreiche Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 5295
"The themes common to English and German balladry". Modern Language Quarterly, 1 (1940), S. 23-36.
Baldensperger/Friederich, S. 70.
Überblickscharakter. Außer den genannten wird noch eine Vielzahl von gemeinsamen Motiven der englischen und deutschen Lieder kurz behandelt.
- Nr. 5370
"Das Märchen vom Schicksalskind". Zeitschrift des Vereins für Volkskunde Berlin, 29 (1919), S. 22-40.
Baldensperger/Friederich, S. 172.
Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Entwicklung des Märchens vom Schicksalskind von der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Eine Vielzahl von literarischen Werken und Märchen, vor allem aus der Antike und aus dem orientalischen Überlieferungskreis, werden kurz angesprochen.