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692 Treffer · Seite 11 von 35- Nr. 1768
'Every-man', 'Homulus' und 'Hekastus': Ein Beitrag zur internationalen Literaturgeschichte. Hannover, 1865.
Frenzel, Stoffe, S. 371; Schmitt, S. 153, 336; Michael, FB (1989), S. 41f.
Überblick über Bearbeitungen des 'Every-man', der zahlreiche weitere Autoren und Werke nennt. - Auf den Seiten 133-201 findet sich der Abdruck eines anonymen Spiels: 'Every-man: A moral play'.
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.
- Nr. 1799
Johannes Aals Spiel von Johannes dem Täufer und die älteren Johannesdramen. Germanistische Abhandlungen, 31. Breslau, 1908.
Schmitt, S. 157; Baldensperger/Friederich, S. 115; Michael, FB (1989), S. 43.
- Nr. 1800
Derecho de resistencia y tiranicidio: Estudio de una temática en las 'comedias' de Lope de Vega. Biblioteca hispánica de filosofía del derecho, 1. Santiago de Compostela, 1968.
Frenzel, Motive, S. 713
- Nr. 1801
"Precedentes islámicos de la leyenda de Garín". Al-Andalus, 1 (1933), S. 335-345.
Baldensperger/Friederich, S. 103.
Das Werk besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1808
Die Fabel vom Löwenanteil in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Diss. Berlin, 1888.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 1809
"Zum französischen Eulenspiegel". Archiv für Literaturgeschichte, 1 (1870), S. 282-289.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
- Nr. 1811
Das deutsche Altertum in den Anschauungen des 16. und 17. Jahrhunderts. Forschungen zur neueren Literaturgeschichte, 13. Berlin, 1900.
Schmitt, S. 108.
Es werden Werke mehrerer deutscher Autoren ausführlich behandelt.
- Nr. 1840
"La peinture des conditions sociales dans le théâtre français: I. Le soldat". Minerve Française, 3 (1919), S. 365-388.
Baldensperger/Friederich, S. 177
Überblickscharakter.
- Nr. 1855
"Fate, good, and evil in early Greek poetry". Harvard Studies in Classical Philology, 46 (1935), S. 1-36.
Baldensperger/Friederich, S. 100.
- Nr. 1860
Die mittelalterlichen Bearbeitungen der Trojanersage: Ein neuer Beitrag zur Dares- und Dictysfrage. Ausgaben und Abhandlungen auf dem Gebiete der Romanischen Philologie, 61. Marburg, 1886.
Schmitt, S. 345.
Die Untersuchung ist dreiteilig angelegt: 1. Bearbeitungen des Benoîts (lat.; roman.; german.), 2. Weitere Bearbeitungen des Dares, 3. Weitere Bearbeitungen des Dictys. Es werden noch weitere Autoren und Werke erwähnt, den o.g. sind eigene Kapitel gewidmet.
- Nr. 1873
Die Jungfrau von Orleans in der Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 1. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 114; Frenzel, Stoffe, S. 411; Schmitt, S. 153.
Im Vorwort merkt der Verfasser an: "Anlage und Umfang der vorliegenden Arbeit sind durch die dem stoff- und motivgeschichtlichen Sammelwerk zugrunde liegende Idee bestimmt. Immerhin ist es bei der ungewöhnlichen Stellung, die Jeanne d'Arc in der Weltliteratur und vor allem in der französischen Dichtung einnimmt, naturgemäß nicht möglich, die Untersuchung auf die deutsche Literatur zu beschränken. Die Jungfrau von Orleans hatte bereits eine lange Geschichte in der Dichtung hinter sich, als sie durch Schiller zum ersten Male in Deutschland zu einer wahrhaft dichterischen Gestalt erhoben wurde. So führen die geistesgeschichtlichen Linien bis auf Schiller durch die Literaturen anderer Länder. Bei der ungeheuren Zahl der französischen Jeanne d'Arc-Dichtungen der Folgezeit wurden nur diejenigen berücksichtigt, denen ein Repräsentanzwert zugesprochen werden muß; die übrigen, auch bedeutendere, finden sich, soweit sie festgestellt werden konnten, bibliographisch aufgezeichnet [Zusammenstellung S. 71-74]".
- Nr. 1877
- Nr. 1879
"The hemp plant in Sanskrit and Hindi literature". Indian Antiquary, 23 (1894), S. 260-262.
Baldensperger/Friederich, S. 167.
Überblickscharakter.
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1905
"Ursprung und Entwicklung der österlichen Spiele des Mittelalters". Der Deutschunterricht, 17:2 (1965), S. 80-94.
Schmitt, S. 249.
Der Verfasser gibt im Rahmen einer Textvorstellung zur Erarbeitung eines bestimmten Themen- und Stoffbereiches einen Überblick über die Entwicklung der Osterspiele unter Einbeziehung von Passions- und Weihnachtsspielen.
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
- Nr. 1958
"Der Türke in der dramatischen Literatur des 16. Jahrhunderts". Revue des Etudes Sud-Est Européennes, 3 (1965), S. 131-153.
Schmitt, S. 347.
Überblickscharakter.
- Nr. 1959