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"Das Tirolische Reckenspiel: Heldenepische Stoffe im Fastnachtspiel des 16. Jahrhunderts". In: Deutsche Heldenepik in Tirol: König Laurin und Dietrich von Bern in der Dichtung des Mittelalters: Beiträge der Neustifter Tagung 1977 des Südtiroler Kulturinstitutes. Hg.v. Egon Kühebacher und Karl H. Vigl. Schriftenreihe des Südtiroler Kulturinstitutes, 7. Bozen, 1979. S. 355-381.
Der Verfasser zeigt literaturgeschichtliche Traditionen und editionsphilologische Aspekte auf.
- Nr. 3223
Das Sexualproblem in der modernen Literatur und Kunst: Versuch einer Analyse und Psychopathologie des künstlerischen Schaffens und der Kulturentwicklung seit 1800. Dresden, 1927.
Schmitt, S. 304; Baldensperger/Friederich, S. 119.
Weitere Autoren und Künstler werden berücksichtigt. - Mit 250 z.T. farbigen Abbildungen.
- Nr. 4132
Das Paradies im Boudoir: Glanz und Elend der erotischen Libertinage im Zeitalter der Aufklärung. Marburg, 1990. [Zugleich Diss. Tübingen, 1990].
"Die Befreiung des Menschen in Denken und Handeln aus seiner Unmündigkeit ist das vornehmste und zugleich mühsamste Ziel der Aufklärung. Ein Licht ganz eigener Couleur aber hat die Aufklärung der Tradition vor allem in Frankreich aufgesteckt: die rote Laterne der Libertinage. - Herkömmliche Studien zur Libertinage konzentrieren sich vorwiegend auf ihren theoretischen Aspekte, auf die Argumente, mit denen das Recht auf sexuelle Selbstverwirklichung eingeklagt wird. - Prange deutet die Libertinage als ein groß inszeniertes Selbstmißverständnis und zeigt, wie tief der Stachel der Theologie im Fleische der Aufklärung sitzt, auch und gerade in ihrer radikalsten Gestalt. Befangen im christlichen Sexismus, entpuppt sich dabei das scheinbar so sinnenfrohe Rokoko als ein Zeitalter der erotischen Verarmung. Sie vollzieht sich in der Sexualisierung der Liebe und der Rationalisierung der Sexualität. Nicht Luststeigerung, sondern Luststeuerung ist der Inbegriff der Libertinage. Ein Fazit, das auch unsere heutige Sexualkultur in einem neuen Licht erscheinen läßt" (Klappentext). - Neben den genannten Autoren und Werken werden auch Quellentexte außerhalb der französischen Literatur berücksichtigt.