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4 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 2230
"Zur Literatur der Gründerzeit". Deutsche Vierteljahrsschrift, 41 (1967), S. 202-232.
Frenzel, Motive, S. 713.
Hermand wirft in seinem Beitrag die Frage auf, ob man "auch in der Literatur von einer ausgeprägten 'Gründerzeit'" sprechen könne. Er sieht eine Möglichkeit der Epochenbestimmung bei einer "Literatur, die so stark im Zeichen des Historismus steht", in der Beschreibung der Motive. "Denn das Geschichtliche ist hier nicht nur eine schmückende Arabeske [...], sondern zugleich eine Stildimension, die fast untrennbar mit den formalen Kriterien verwachsen ist" (S. 221). -- Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter 'Tyrannei' und 'Tyrannenmord' werden von Hermand nur indirekt verwandt - etwa bei der Nennung von bevorzugten Stoffen (S. 212) oder den Beobachtungen zu den vorherrschenden Figuren der "Usurpatoren, Bonapartisten und Gewaltnaturen" (S. 228ff.).
- Nr. 2403
Das Leben und Wirken König Maximilians II. von Bayern im Lichte der zeitgenössischen wissenschaftlichen und schönen Literatur. Diss. München, 1921 [masch.]. [Auszug: o.O., 1922].
Baldensperger/Friederich, S. 124; Schmitt, S. 213.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich. -- Der Verfasser geht, soweit in dem Textauszug erkennbar, eher auf die Rolle Maximilians II. als Förderer der Wissenschaften, Literatur und Kunst ein als auf Maximilian als literarisches Motiv in den Werken der in größerer Anzahl genannten Autoren.
- Nr. 2604
"Orientalisierende Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. II (1926/28), S. 541-548.
Schmitt, S. 247.
Für den Verfasser erschöpft sich "orientalisierende Dichtung" nicht in der bloßen stofflichen und motivlichen Übernahme aus den Literaturen des Orients, sie muß darüber hinaus "durch den Geist und die poetischen Formen" wesentlich beeinflußt und bestrebt sein, "sich dessen Weltanschauung, Kulturmilieu, Lebensformen [und] dichterische Ausdrucksmittel [...] produktiv anzueignen" (S. 541).
- Nr. 4296
The influence of India and Persia on the poetry of Germany. Columbia University Germanic Studies, 1:4. New York, 1901.
Schmitt, S. 147.
Laut Quelle: Neuauflage New York, 1966.