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8 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 492
Diego Ximenez de Encisos 'Los Medicis de Florencia', Giovanni Rosinis 'Luisa Strozzi' und Alfred de Mussets 'Lorenzaccio' in ihrem Verhältnis zur Geschichte. Diss. Berlin, 1910.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 1189
La genèse de Lorenzaccio: Textes publiés avec introduction et notes. 2. überarb. Aufl. Paris, 1964.
Frenzel, Stoffe, S. 471
- Nr. 1288
Die dramatische Behandlung der Ermordung des Herzogs Allesandro de' Medici durch seinen Vetter Lorenzino in der englischen Literatur <Tourneur, Shirley, Sheil>. Diss. Königsberg, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1950
Die Mythologie der entgötterten Welt: Ein literarisches Thema von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Göttingen, 1971.
Schmitt, S. 140, 230, 371.
Guthke bemerkt einleitend:" Der Gegenstand dieses Buches ist eine bestimmte Vorstellung der mythenbildenden Dichterphantasie von dem, was die in der Dichtung gestaltete Welt letztlich beherrscht. Sie taucht auf, sobald diese Welt nicht mehr als sinnvoll erfahren wird und die Götter, die den Sinn verbürgten, aus ihr geschwunden sind. 'Les dieux existent', heißt es zwar auch dann noch, aber 'c'est le diable' (Cocteau, Motto zu 'La Maschine infernale'). So lautet das unendlich variierbare Leitmotiv der poetischen Mythologie der entgötterten Welt" (S. 9). - Neben den oben aufgeführten Autoren und Werken werden vom Verfasser weitere in seine Untersuchung einbezogen (Namenregister: S. 362-372).
- Nr. 3410
The theatre of Don Juan: A collection of plays and views, 1630-1963. Lincoln, 1963.
Das Werk besitzt Überblickscharakter und behandelt neben den Texten o.g. Autoren noch weitere Dramen. Die Stücke sind ganz oder auszugsweise in englischer Übersetzung abgedruckt.
- Nr. 4656
"Tyrannenmord aus Liebe. Überlegungen zu einer Motivkombination". Romanistisches Jahrbuch, 18 (1967), S. 97-122.
Frenzel, Motive, S. 713.
- Nr. 5990
"Le saule de Musset, de la Malibran, de Shakespeare et de l'inconnu". Mercure de France, Sér. Mod. 271 (1936), S. 665f.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Vollständige bibliographische Angaben: Sér. Mod., Jg. 47, Bd. 271, Nr. 921, 1.11.1936. - In der Quelle durch eine fehlerhafte Übersetzung unter dem falschen Schlagwort "Saul" geführt. - Leserbrief zu einem zum 100. Todestag der berühmten französischen Sängerin Maria Felicitas Malibran ("la Malibran") erschienenen Artikel.