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14 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.
- Nr. 1808
Die Fabel vom Löwenanteil in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Diss. Berlin, 1888.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 2323
"Marie de France et l''Eneas'". Studi Medievali, N.S. 5: Virgilio nel Medio Evo (1932), S. 272-308.
Baldensperger/Friederich, S. 78.
Der Verfasser geht der Frage nach, ob man bei den Lais der Marie de France von einer Inspiration durch den 'Roman d'Enéas' sprechen kann.
- Nr. 2417
Women healers in medieval life and literature. Diss. Columbia University, New York, 1943.
Schmitt, S. 128.
Die Verfasserin nennt eine Fülle weiterer - auch nicht fiktionaler - Werke und Autoren. Appendix I: Verzeichnis als Heilkundige praktizierender Frauen (1100 - 1500). Appendix II: Heilkräuter und deren Wirkung mit Quellennennung.
- Nr. 2924
"Die Sage von Tannhäuser". Mitteilungen der Schlesischen Gesellschaft für Volkskunde, 36 (1937), S. 106-132.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Aufsatz erschien leicht bearbeitet in französischer Sprache als: 'La légende du Tannhäuser'. Mercure de France, Sér. Mod., Jg. 49, Bd. 284, Nr. 959, 1.6.1938, S. 257-275. Der Verfasser kommt zu den Schluß: "Wie die Sage vom König im Berge, mit der sie nicht wenige Züge teilt, ist die Tannhäusersage inselkeltischen Ursprungs, eine Wandersage, die zu Anfang des 14. Jahrhunderts infolge ganz bestimmter geschichtlicher Umstände nach den Niederlanden und ins Rheinland getragen worden ist. [Das] Keltentum allein kannte - vor der Renaissance - den schmerzlichen Konflikt zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden, der das eigentliche Leitmotiv der Tannhäusersage ist" (S. 131).
- Nr. 2933
"The myth of Balor with the evil eye and the 'Lay of Yonec'". In: A.H. Krappe. Balor with the evil eye: Studies in Celtic and French literature. New York, 1927. S. 1-43.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
- Nr. 3171
- Nr. 3175
Zum literarischen Motiv der Vatersuche. Verhandelingen der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen: Afdeling Letterkunde, N.R. 63. Amsterdam, 1957.
Frenzel, Motive, S. 756; Frenzel, Stoffe, S. 338; Schmitt, S. 354.
Diverse weitere mittelalterliche europäische Werke werden behandelt.
- Nr. 4042
The change of Philomel: The nightingale in Medieval literature. American University Studies, III: Comparative Literature, 14. New York, 1985.
Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und sind im Index (S. 261-263) verzeichnet.
- Nr. 4498
"Die widerspenstige Frau". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 307-322 u. 486-488.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1365 A und Mot. T 255.2.
- Nr. 4579
The forest of medieval romance: Avernus, Broceliande, Arden. Cambridge, 1993.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 4726
Der betrogene Ehemann: Konstanz und Wandlung eines literarischen Motivs in Frankreich und Italien bis zum 17. Jahrhundert. Diss. Freiburg i.Br., 1970.
Die Verfasserin berücksichtigt in ihrer Arbeit weitere Autoren und Werke.
- Nr. 4941
"Listening to the nightingale". Comparative Literature, 22 (1970), S. 46-60.
Neben den o.g. Autoren und Werken werden noch andere kurz angeführt.