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17 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 765
Die erste nichtchristliche Parabel des Barlaam und Josaphat, ihre Herkunft und Verbreitung. Halle a.d.S., 1884.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Der Verfasser behandelt die Geschichte des Stoffes 'Barlaam und Josaphat' von ihrer Entstehung als buddhistisches Märchen bis ins späte 18. Jahrhundert. Alle erfaßten Texte aus dem asiatischen und europäischen Raum werden in einem "Stammbaum der behandelten Geschichten" (Anhang) dargestellt.
- Nr. 1537
Der deutsche Bauer in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Diss. Göttingen, 1953 [masch.].
Schmitt, S. 32.
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 2116
Die Christusverkündigung im Weihnachtslied unserer Kirche: Eine theologische Studie zur Liedverkündigung. Veröffentlichungen der Evangelischen Gesellschaft für Liturgieforschung, 8. Göttingen, 1952.
Schmitt, S. 156.
Zusammenstellung der benutzten Texte: "Gesangbücher, Lied- und Gedichtsammlungen", S. 227-229.
- Nr. 2664
Die Reformation und die Ehe: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des sechzehnten Jahrhunderts. Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, 39. Halle a.d.S., 1892.
Michael, FB (1989), S. 48f.
- Nr. 2665
"Lob und Schimpf des Ehestandes in der Literatur des sechzehnten Jahrhunderts". Preussische Jahrbücher, 69 (1892), S. 760-781.
Schmitt, S. 68.
- Nr. 3182
- Nr. 3284
Die Entwicklungslinie des deutschen geistlichen Morgen- und Abendliedes vom Zeitalter der Reformation bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung der theologischen Sicht. Diss. College Park: University of Maryland, 1974. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 35 (1974/75), S. 4436f. A].
Schmitt, S. 324.
Der Verfasser zeigt den Wandel der Morgen- und Abendlieder anhand der wechselnden Bedeutung von Licht und Dunkelheit. Ein Kapitel zum geistlichen Wecklied schließt die Studie ab. Weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 3625
Das Musikalische in der Literatur: Ein Überblick von Gottfried von Straßburg bis Brecht. Halle a.d.S., 1962.
Schmitt, S. 227.
- Nr. 4252
Der Todesgedanke in der deutschen Dichtung vom Mittelalter bis zur Romantik. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 14. Halle a.d.S., 1928.
Schmitt, S. 337, 339; Baldensperger/Friederich, S. 94.
Das Buch ist in 2. Auflage (Tübingen, 1967) erschienen.
- Nr. 4402
The devil in 16th century German literature: The Teufelsbücher. Europäische Hochschulschriften, I: Deutsche Literatur und Germanistik, 68. Bern, 1972.
Frenzel, Stoffe, S. 707; Schmitt, S. 331.
Schmidt führt unter dem Schlagwort "Teufel" auch den Titel der Dissertation an (vgl. S. 330): ROOS, Keith Leroy. The devil-books of the sixteenth century: Their sources and their significance during the second half of the century. Diss. Houston: Rice University, Texas, 1968. [Auszug: Dissertation Abstracts, 29 (1968/69), S. 1518 A]. -- In einem "Appendix" (S. 115f.) präsentiert der Verfasser statistisches Material zum Verkauf von Teufelsbüchern im 16. Jahrhundert. Die Bibliographie (S. 117-126) umfaßt ein präzises Verzeichnis von Teufelsbüchern.
- Nr. 4931
The 'Judensau': A medieval anti-jewish motif and its history. Warburg Institute Surveys, 5. London, 1974.
Shachars Motivgeschichte, die sich dem im 13. Jahrhundert auftauchenden Bildmotiv 'Judensau°' und seinen möglichen literarischen Quellen widmet, ist mit den folgenden Einführungssätzen treffend charakterisiert: "This book is a survey of an anti-Jewish motif current in Germany for six hundred years. It bears on Jewish history and on the history of anti-Semitism as well as on aspects of animal symbolism and allegories of virtues and vices. But its chief aim is to present a case study on an abusive stereotype and its development" (S. vii). Shachar zeigt, daß das Bildmotiv keineswegs als "abusive anti-Jewish picture" erfunden wurde, sondern zum Kanon kirchlicher Laster-Symbolik gehörte (Schwein = gula, luxuria). Nachdem es allerdings als antijüdisches Schandbild instrumentalisiert worden war, fand das "visual motif" Eingang auch "into drama and popular poetry and illustrated broadsheets and playing cards. [...] What had begun as a Christian allegory of a vice developed over the centuries into a stereotype of anti-Semitic abuse" (S. 65). - Mit umfangreichem (chronologisch geordneten) Bildanhang.
- Nr. 5066
- Nr. 5764
The German legends of the hairy anchorite <With two old French texts of 'La vie de Saint Jehan Paulus' edited by Louis Allen>. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
In seiner Einleitung geht Williams auf orientalische Vorformen der Legende vom behaarten Anachoreten und Übereinstimmungen zwischen diesen und den späteren europäischen Versionen ein (vgl. hierzu Williams: Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 10:2 u. 11:4). Die Untersuchung wird ergänzt durch die - z.T. erstmalige - Edition der oben genannten Texte (mit Ausnahme des Luther-Pamphlets). Angefügt sind zwei von Louis Allen herausgegebene altfranzösische Vers- bzw. Prosafassungen des "Vie de Saint Jehan Paulus", als Vorgriff auf dessen Publikation zur romanischen Entwicklung der Legende vom 'penitent hairy anchorite'.
- Nr. 5765
Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite: The theme of the hairy solitary in its early forms with reference to 'Die Lügend von Sanct Johanne Chrystostomo' <Reprinted by Luther, 1537> and to other Europaean variants. Part I: Pre-Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 10:2. Urbana, Illinois, 1925. S. 1-56. Part. II: Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 11:4. Urbana, Illinois, 1926. S. 57-139.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Williams behandelt schwerpunktmäßig die frühen literarischen Belege zu der Legende vom behaarten Anachoreten: "In this investigation the attempt has been made to show that the German (and other) late medieval legends of the anchorite who becames hairy like a beast during a period of solitary penance after succumbing to temptation by a woman, have affinities with old Oriental traditions, both pagan and Christian" (S. 116). Das vorgestellte Material wird erschlossen durch Indices zu Werken, Namen und Orten sowie zu den behandelten Gegenständen (S. 130-138). Zu den - vornehmlich deutschsprachigen - Texten des späten Mittelalters vgl. Williams Untersuchung: The German legends of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
- Nr. 5849
Die Jesusminne in der Lyrik des deutschen Barock. Gießener Beiträge zur Deutschen Philologie, 34. Gießen, 1934.
Schmitt, S. 156.
Die Verfasserin stützt sich in ihrer Arbeit auf eine Fülle von Quellen, die auf den Seiten 163-178 genannt sind.
- Nr. 5929
The Holy Roman Empire in German literature. Columbia University Germanic Studies. New York, 1918 (Repr. New York, 1966). [Zugleich Diss. New York: Columbia University, New York, 1918].
Schmitt, S. 272.
In seiner überblicksartigen Untersuchung berücksichtigt der Verfasser neben den oben genannten Autoren und Werken eine Reihe weiterer. Auch publizistische und historisch-politische Literatur wird einbezogen.