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Das Fortleben des Kudrunepos. Von deutscher Poeterey: Forschungen und Darstellungen auf dem Gesamtgebiete der deutschen Philologie, 5. Leipzig, 1929.
Frenzel, Stoffe, S. 279; Baldensperger/Friederich, S. 106.
Die Untersuchung wird geleitet von der Frage: "Wie weit ist es möglich, in deutschen Balladen und Märchen Spuren des Kudrunepos nachzuweisen?" (Einleitung, S. 1) und hat folgenden Aufbau: I. Die Kudrungeschichte. 1. Die Kudrunballade: a) Die Ballade von der schönen Meerin, b) Die Südeliballade, c) Die Südeli- und Meerinballade in ihrem Verhältnis untereinander und zum Kudrunepos. 2. Die Märchen aus Mecklenburg. II. Die Hildegeschichte. 1. Der treue Johannes, 2. Die Krämerballade. - Im Anhang (S. 51-83) findet sich eine Studie über Ariost und das Kudrunepos. Als 'Beilage' (S. 54-72) sind bislang ungedruckte Balladen abgedruckt: 1. Balladen aus Gotschee: a) Mareballaden, b) Kateballaden, c) Krämerballaden. 2. Deutsche Südeliballaden. - Notiz: Das 'Gottscheer Land' ist ein im 14. Jahrhundert von Deutschen besiedelter Landstrich in der Krain, in dessen Abgeschiedenheit sich eine eigene Sprache und Kultur entwickelte; diesem Kulturraum entstammt die "Ballade von der schönen Meerin" sowie einige der abgedruckten Balladen.