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19 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 592
Ein Beitrag zur Überlieferung der Gregorlegende. Progr. Berlin: Sophien-Realschule, 1874. S. 3-26.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 765
Die erste nichtchristliche Parabel des Barlaam und Josaphat, ihre Herkunft und Verbreitung. Halle a.d.S., 1884.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Der Verfasser behandelt die Geschichte des Stoffes 'Barlaam und Josaphat' von ihrer Entstehung als buddhistisches Märchen bis ins späte 18. Jahrhundert. Alle erfaßten Texte aus dem asiatischen und europäischen Raum werden in einem "Stammbaum der behandelten Geschichten" (Anhang) dargestellt.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 2008
Der Roman vom 'König Apollonius von Tyrus' in seinen verschiedenen Bearbeitungen: Oeffentlicher akademischer Vortrag, gehalten im Rathhause zu Bern den 28. November 1876. Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge, Ser. XIII, 303. Berlin, 1878. S. 561-592.
Baldensperger/Friederich, S. 83.
Der Verfasser verweist auf weitere Werke und Autoren.
- Nr. 2069
Ursprung und Verbreitung der Pyramus- und Thisbe-Sage. Progr. Passau: Kreisrealschule, 1889. S. 1-57.
Baldensperger/Friederich, S. 138; Schmitt, S. 267.
Der vorliegende Beitrag ist die "Hälfte einer Arbeit, welche der philosophischen Fakultät der Universität München als Inaugural-Dissertation vollständig vorgelegen hat. Der übrige Teil, in welchem die italienischen, englischen, spanischen und holländischen Bearbeitungen besprochen sind, wird in kurzer Zeit erscheinen" (S. 2). Der Verfasser bezieht in seine Untersuchung eine Reihe weiterer Autoren und Werke ein. Im Anhang sind knappe Inhaltsangaben zu den Stücken von Viau, Pradon und Israel verzeichnet.
- Nr. 2281
"Guy of Warwick and the second 'Mystère' of Jean Louvet". Modern Philology, 14 (1915/16), S. 181-187.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 2410
Das Motiv der 'Witwe von Ephesus' in lateinischen Texten der Antike und des Mittelalters. Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft, 18. Tübingen, 1990. [Zugleich Diss. Mannheim, 1988].
Huber weist darauf hin, daß in der lateinisch-sprachigen Fabel- und Exempelliteratur des Mittelalters wesentlich mehr Versionen der 'Witwe von Ephesus' existieren als von der Forschung bisher wahrgenommen. Entsprechend behandelt sie neben den oben genannten Autoren und Werken etliche zusätzliche Fassungen und Überlieferungsvarianten des Stoffes (vgl. Quellen-Angaben, S. 10f.). Insgesamt geht es in der Arbeit aber nicht etwa darum, "einen mehr oder minder vollständigen Index sämtlicher Stellen vorzulegen, an denen das Motiv in Fabel und Exempelliteratur erscheint", sondern um "die Interdependenz von intendierter (moralischer) Aussage und Textgestaltung unter Berücksichtigung gattungsspezifischer Charakteristika" (S. 8).
- Nr. 2414
- Nr. 2489
Amphitryon in Frankreich und Deutschland: Ein Beitrag zur vergleichenden Literaturgeschichte. Diss. Zürich, 1952.
Schmitt, S. 14.
- Nr. 2630
Heilige und Heiligenlegenden in England. Studien zum 16. und 17. Jahrhundert. Bd. I. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Der im Vorwort angekündigte zweite Band ist nicht erschienen. - Überblick. Heilige und Heiligenlegenden werden im Spannungsfeld zwischen Protestantismus und Katholizismus, staatlicher und kirchenpolitischer Lenkung sowie Einschätzung dargestellt.
- Nr. 3057
- Nr. 3934
"L'ange et l'ermite". In: G. Paris. La poésie du Moyen Age: Leçons et lectures. Paris, 1885. S. 151-188.
Frenzel, Motive, S. 296
- Nr. 4059
Julianus Apostata in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 3. Berlin, 1929. [Zugleich Diss. Heidelberg, 1929].
Frenzel, Stoffe, S. 405; Schmitt, S. 164; Baldensperger/Friederich, S. 116; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
Nach Ansicht der Verfasserin finden die Autoren in ihrer Darstellung der zwiespältigen Persönlichkeit des Julianus Apostata selten eine "sachlich souveraine Würdigung" (S. 69), da sie überwiegend nur das Bild eines "Zauberers, Tyrannen [und] blutdürstig-grausamen Christenverfolgers" zeichnen, dagegen kaum das eines "heroischen Kaisers und berühmten Schriftstellers" (S. 5).
- Nr. 4901
"Die Gregoriuslegende". Zeitschrift für deutsche Philologie, 19 (1887), S. 385-421.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
Überblickscharakter.
- Nr. 4976
Apollonius von Tyrus: Untersuchungen über das Fortleben des antiken Romans in spätern Zeiten. Halle a.d.S., 1895.
Baldensperger/Friederich, S. 83.
- Nr. 5135
"Die Crescentia-Florence-Sage: Eine kritische Studie über ihren Ursprung und ihre Entwicklung". Romanische Forschungen, 29 (1911), S. 461-556.
Frenzel, Motive, S. 253; Frenzel, Stoffe, S. 144.
- Nr. 5471
Ein indisches Märchen auf seiner Wanderung durch die asiatischen und europäischen Litteraturen. Berlin, 1882.
Baldensperger/Friederich, S. 149.
Überblickscharakter.
- Nr. 5563
Le conte de la femme chaste convoitée par son beau-frère: Etude de litterature comparée. Acta Societatis Scientiarium Fennicae. 34. Helsingfors, 1907.
Frenzel, Motive, S. 253; Frenzel, Stoffe, S. 144; Baldensperger/Friederich, S. 173.