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Der 'poetische Nihilismus' in der Romantik: Studien zum Verhältnis von Dichtung und Wirklichkeit in der Frühromantik. 2 Bde. Studien zur deutschen Literatur, 29 u. 30. Tübingen, 1972.
Schmitt, S. 35, 97, 212, 231, 242.
Der Verfasser behandelt verschiedene, mit dem romantischen Nihilismus in Verbindung stehende Motive in unterschiedlichen Kapiteln; das Werk gliedert sich wie folgt: 1.1. Die literarhistorische Umschreibung der Formel: Romantischer Nihilismus - 1.2. Versuch einer philologischen Bestimmung der Formel: Romantischer Nihilismus - 2.1. Motiv und Bild in der Romantik - 2.2. Das barocke Emblem des theatrum mundi und das romantische Bild vom Welttheater - 2.3. Die romantische Maskerade und Redoute - 2.4. Das romantische Bild des Gebirges und die romantische Gipfel-Stimmung - 2.5. Die romantische Gotik - 2.6. Die romantische Poesie der Friedhofs-Nacht - 3.1. Märchen und Novelle in der Frühromantik - 3.2. Der Roman der Frühromantik - 3.3. "Die Nachtwachen des Bonaventura". -- Ein Ausblick widmet sich der Romantik als ästhetischer Bewegung sowie dem Begriff des 'Nihilismus' von Franz von Baader bis Friedrich Nietzsche. - Zusätzliche Motive werden behandelt und weitere Autoren und Werke genannt.
- Nr. 2062
Clemens Brentano und die Landschaft der Romantik: Mit besonderer Berücksichtigung seiner Beziehungen zur romantischen Malerei. Diss. Würzburg, 1932.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
- Nr. 4548
Das Mittelalter als Ideal in der Romantik. München, 1922.
Schmitt, S. 223.
Der Verfasser gibt einen "vorläufigen Überblick über die romantische Bewegung" (S. 10).
- Nr. 5319
"Formen und Verformen durch die Vergeistigung der Farben". Jahrbuch des Wiener Goethe-Vereins, N.F. 68 (1964), S. 124-148.
Schmitt, S. 84.
Thalmann sieht in der Literatur und Kunst der Romantik einen "Antinaturalismus, der bei der Vergeistigung der Farben und der Verfremdung der Formen ansetzt, die weniger der Natur entnommen sind denn der menschlichen Problematik. [In der Romantik gibt es] keine Bestandaufnahme des Wirklichen, aber nicht aus Unfähigkeit oder Mache, sondern als Folge einer höchst intensiven Verformung der Welt, die den Künstler zutiefst befremdet" (S. 147).