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12 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 293
- Nr. 368
"The American Indian in German fiction". German American Annals, 15, N.S. 11 (1913), S. 143-174.
Schmitt, S. 147.
Eingangs nennt der Verfasser einige der wichtigsten frühen deutschsprachigen historischen und geographischen Beschreibungen Amerikas. Neben den oben genannten, ausführlich behandelten Autoren werden eine Reihe weiterer Schriftsteller aufgeführt, zudem Übersetzungen amerikanischer, französischer und englischer Indianer-Literatur.
- Nr. 988
L'Exotisme américain dans l'oeuvre de Chateaubriand. Semicentennial Publications of the University of California. Paris, 1918 (Repr. Genf, 1970).
Vgl. Chinards Arbeiten zum gleichen Gegenstand: L'Amérique et le rêve exotique dans la littérature française au XVIIe et au XVIIIe siècle' (Paris, 1913) sowie: L'Exotisme américain dans la littérature française au XVIe siècle d'après Rabelais, Ronsard, Montaigne, etc. (Paris, 1911).
- Nr. 1090
The ruins motif in French literature. Diss. Detroit: Wayne State University, Michigan, 1970. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 31 (1970/71), S. 3499 A].
Kindlers Lit. Lex., Nachträge, S. 10904; Frenzel, Motive, S. 630.
"This study traces the use of the ruins motif as an artistic device from Du Bellay's 'Antiquitez de Rome' to the romantic period. [...] Of special interest to literary artists were the ruins of Roman architecture. Their portrayal has developed in three directions. First, originating with Du Bellay, the ruins were interpreted as a symbol for man's life and fate. Second, arising as part of eighteenth century aesthetics, the picturesque aspect began to dominate the motif. Third, the ruins motif was integrated into the literary structure of a creative work. This development began with Bernardin de Saint-Pierre's 'Paul et Virginie', was continued by Chateaubriand in 'René' and Madame de Stael in 'Corinne', and reached its culmination in the creative works of the romantics. Although each century in French literature stressed different elements, the three developments always occur in some form" (a.a.O.).
- Nr. 1983
"Über die Anfänge der Naturschilderung im französischen Roman: (J.J. Rousseau, B. de St. Pierre, Chateaubriand)". Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, 26 (1904), S. 1-69.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
- Nr. 2507
"Zum Problem des Regionalismus in der französischen Literatur". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 93, Bd. 173 (N.F. 73) (1938), S. 181-201.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". -- Eduard von Jan behandelt französische Texte, die regionale Eigenarten und ländliches Milieu beschreiben. Insofern ist das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Regionalismus', das die Ausprägung regionaler bzw. landschaftlicher Eigenarten und die Förderung derselben bezeichnet, durchaus zutreffend. Das Schlagwort bedarf zugleich aber einer gewissen Relativierung, da mit 'Regionalismus' weniger eine literarische Inhaltseinheit als ein zusammenfassender Begriff auf einer über dem Text liegenden interpretatorischen Meta-Ebene gemeint ist. - Der auf einem Vortrag beruhende Aufsatz stellt drei Schriftsteller in den Vordergrund, "die man als Wegbereiter des französischen Regionalismus bezeichnen kann: René-François de Chateaubriand, Honoré de Balzac und George Sand" (S. 185). Die Epochen von der Romantik bis zum Symbolismus tragen den französischen literarischen Regionalismus in das 20. Jahrhundert hinein. Der Verfasser schenkt allerdings auch der Zeit vor dem 19. Jahrhundert seine Aufmerksamkeit. - Neben den oben erwähnten Autoren und Werke werden andere knapp abgehandelt oder auch nur beiläufig erwähnt. Da auch außerliterarische regionalistische Aspekte angesprochen werden, liegt ein insgesamt fundierter Überblick vor.
- Nr. 3030
- Nr. 3807
- Nr. 3972
Le renouveau marial dans la littérature française depuis Chateaubriand jusqu'à nos jours. Paris, 1939.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Bibl. Nachweis: Zeitschrift für romanische Philologie, Supplementhefte 58-59: Bibliographie 1938-1939 (1943), Nr. 3899.
- Nr. 4463
"Supernaturalism and Satanism in Chateaubriand". The Open Court, 36 (1922), S. 257-271, 357-375, 437-448.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
In seine Überlegungen bezieht Rudwin eine Vielzahl weiterer Autoren und Werke ein.
- Nr. 4537
Le 'Bon Prêtre' dans la littérature française d''Amadis de Gaule' au 'Génie du Christianisme'. Genf, 1951.
Frenzel, Motive, S. 148, S. 434.
Die Arbeit behandelt ausführlich die Literatur vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Im Schlußkapitel wird ein Ausblick auf die Behandlung des Motivs im 20. Jahrhundert gegeben. - Mehrere ausführliche Indizes.
- Nr. 5358
"Les romantiques et le Rhin". La Revue Rhénane = Rheinische Blätter, 8 (1927/28), S. 23-29.
Baldensperger/Friederich, S. 140.
Auch in: André Thérive: Du siècle romantique. Essais critiques, 3. Paris, 1927. - Dieser Aufsatz ist unter dem Blickwinkel der Thematologie von nur sehr eingeschränkter Bedeutung. Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Rhein' ist allenfalls im Sinne einer sehr allgemeinen Themen-Formulierung zu verstehen. Thérive entwirft eine kleine, fragmentarische Kulturgeschichte des Rheins, den er u.a. im Hinblick auf seine trennenden und verbindenden Funktionen zwischen Frankreich und Deutschland herausstellt. Dabei geht er von den drei oben genannten französischen theoretischen Schriften Chateaubriands, Barrès' und Proudhons aus und betrachtet bilaterale deutsch-französische (überwiegend geistesgeschichtliche) Beziehungen. Thérive erwähnt französische Schriftsteller und stellt ihre Verbindung mit dem Rheingebiet heraus, wobei der Blick auf die französische Romantik von zentraler Bedeutung für diesen Aufsatz ist. Sein historischer Rückblick auf das Rheingebiet reicht bis in römische Zeiten zurück und greift auch die mittelalterliche deutsche und französische Literatur auf. Der Verfasser betont am Ende des Aufsatzes sowohl die für die Franzosen identitätsstiftende Funktion des Rhein-Genius als auch dessen völkerverbindende Möglichkeiten für Europa.