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127 Treffer · Seite 1 von 7- Nr. 151
"The Tobit drama in the sixteenth century". In: Judaica: Festschrift zu Hermann Cohens siebzigstem Geburtstage. Berlin, 1912. S. 25-30.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
- Nr. 263
- Nr. 340
"'Nigra sum, sed formosa': Bemerkungen zur brünetten Minorität in der französischen Lyrik des 12. und 13. Jahrhunderts". In: Literatur: Geschichte und Verstehen: Festschrift für Ulrich Mölk zum 60. Geburtstag. Hg.v. Hinrich Hudde und Udo Schöning in Verbindung mit Friedrich Wolfzettel. Studia Romanica, 87. Heidelberg, 1997. S. 193-207.
Viele Beispiele aus der Troubadourlyrik werden angeführt.
- Nr. 344
"'Fülle des Herzens': Ein biblischer Topos der dichterischen Rede in der romantischen Literatur". Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, 15 (1971), S. 133-156.
Schmitt, S. 139.
Der Verfasser sieht einen Funktionswechsel des Topos 'Fülle des Herzens', da der Ausdruck "in seiner jeweils neuen Anwendung durch Dichter einer neuen Zeit, sowohl als positiv gebrauchter Topos als auch als abwertendes Klischee, immer in einem dialektischen Gegensatz zu seiner vorher ausgedrückten Funktion steht" (S. 156).
- Nr. 362
Judith in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 7. Berlin, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 398; Schmitt, S. 161; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 125.
Schwerpunkt der Darstellung bilden dramatische deutschsprachige Bearbeitungen des Judith-Stoffes, epische Bearbeitungen (S. 1-4) und fremdsprachige Dramen (S. 50-53) werden nur gestreift.
- Nr. 363
"Paradiso XXV, 91ff.: 'Dice Isaia...' oder das Doppelgewand der Seele". In: Dante Alighieri 1985: In memoriam Hermann Gmelin. Hg.v. Richard Baum und Willi Hirdt. Romanica et Comparatistica, 4. Tübingen, 1985. S. 217-228.
Der Verfasser zieht zur Deutung die kanonisierten Bibel-Ausleger des Mittelalters heran.
- Nr. 414
Die Brände Roms: Ein apokalyptisches Motiv in der antiken Historiographie. Spudasmata, 50. Hildesheim, 1991.
Der Verfasser beschäftigt sich mit dem "Neronischen Brand" und dem "Gallischen Brand", die er zu datieren sucht und mit der orientalischen Visionendichtung und der ägyptischen sowie frühchristlichen Apokalyptik in Verbindung bringt.
- Nr. 433
"Susanna: Die Geschichte einer Legende". Archiv für Religionswissenschaft, 24 (1926), S. 259-280.
Frenzel, Stoffe, S. 759.
Der Verfasser kommt im Rahmen seiner historisch-komparatistisch ausgerichteten Literaturuntersuchung zu dem Ergebnis, daß der Susanna-Geschichte "ursprünglich eine rein profane Volkserzählung, vielleicht sogar außerjüdischen Ursprungs" zugrunde lag. Forschungsüberblick auf den Seiten 259-268.
- Nr. 473
A contribution to the comparative study of the medieval visions of heaven and hell: With special reference to the Middle English versions. Diss. Baltimore, Maryland, 1899 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 107.
- Nr. 489
"Pazifismus und Dichtung". Das literarische Echo, 21 (1918/19), Sp. 1287-1293.
Schmitt, S. 254.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Ein Überblick über eine weite Zeit- und Raumspanne mit der Nennung weiterer Autoren.
- Nr. 531
"Der elfenbeinerne Turm in der deutschen Literatur". Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 92 (1963/64), S. 292-320.
Schmitt, S. 151.
Den im 19. Jahrhundert einsetzenden modernen Gebrauch des 'Elfenbeinturms' als Schlagwort für die Weltfremdheit der Dichter leitet der Verfasser zum einen vom biblischen Elfenbeinturm des Hohenliedes, zum anderen vom Bild der Maria als Elfenbeinturm in der Lauretanischen Litanei her.
- Nr. 532
Studien zu Entstehung und Geschichte der deutschen Passionsspiele des 13. und 14. Jahrhunderts. Münstersche Mittelalter-Schriften, 14. München, 1972.
Schmitt, S. 253.
Vergleichend wird eine Vielzahl weiterer Texte herangezogen. Die Arbeit ist durch umfangreiche Register (Sach-, Stellen- und Autorenregister) erschlossen, S. 283-298. Hier finden sich weitere Inhaltsnennungen und Werke neben den oben genannten.
- Nr. 560
The shape of apocalypse in modern Russian fiction. Princeton, New Jersey, 1989.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 608
"Grundformen der Säkularisation in den Werken Goethes, Schillers und Hölderlins". Zeitschrift für deutsche Philologie, 83 (1964), Sonderheft, S. 42-69.
Schmitt, S. 288.
Es geht primär um den Gebrauch von Bibelzitaten im Werk Goethes, Schillers und Hölderlins.
- Nr. 610
"Gedanken zur Marienlyrik des Mittelalters und der Romantik". In: Geschichte, Deutung, Kritik: Literaturwissenschaftliche Beiträge dargebracht zum 65. Geburtstag Werner Kohlschmidts. Hg.v. M. Bindschedler und Paul Zinsli. Bern, 1969. S. 79-90.
Schmitt, S. 209.
Die Verfasserin untersucht den Bilderreichtum mittelalterlicher Marienlyrik und dessen Wandlung in der Romantik. Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 612
"Der Bildungsgedanke im Mittelalter". Deutsche Vierteljahrsschrift, 29 (1955), S. 20-36.
Schmitt, S. 41.
- Nr. 645
"Lebendiger Quell und Flut des Todes: Ein Beitrag zu einer Literaturgeschichte des Wassers". Arcadia, 1 (1966), S. 18-30.
Schmitt, S. 294, 366.
Der essayisitische Überblick charakterisiert zunächst das Wasser - als Landschaft und als Sinnbild - als eines der "ältesten, großen, archetypischen Bilder der Dichtung überhaupt" (S. 21) und kommt dann auf die Metapher der Schiffsfahrt als Lebensreise zu sprechen. -- Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden herangezogen.
- Nr. 647
Le juif médiéval au miroir de l'art chrétien. Paris, 1966.
Eine in Darstellungen zum Alten sowie Neuen Testament unterteilte Abhandlung mit zahlreichen Abbildungen. Es findet sich ein "Index iconographique" im Anhang (S. 147-152).
- Nr. 698
Die Teufelsfiguren der mittelenglischen Dramen. Sprache und Literatur, 30. Frankfurt a.M., 1990.
Die vorliegende Arbeit "untersucht mit Blick auf die Teufelsfigur, welche Rolle den Quellen der Dramatiker zukommt. Neue Erkenntnisse verspricht dabei die Ausdehnung der Fragestellung. Die herkömmliche Zielsetzung beschränkt sich auf die Suche nach den Vorlagen der Dramen. Nun soll von den so gewonnenen Ergebnissen ausgegangen und geklärt werden, wie die Verfasser der Spiele ihre Vorgaben verwenden. Sowohl die Übernahme als auch die Variation, Selektion oder Auslassung überlieferter Motive erlauben Rückschlüsse auf die jeweiligen Beweggründe. Jede Entscheidung für oder gegen eines der sehr unterschiedlichen Teufelsbilder, die in den Quellen gezeichnet werden, sagt auch etwas über die so geschaffene Bühnenfigur aus" (S. 14). - In seiner materialreichen Rekonstruktion der unterschiedlichen Bühnen-Teufelsfiguren der englischen Dramen stützt sich Bomke auch auf "kontinentale mittelalterliche Inszenierungen" (ebd.).
- Nr. 761
"Nachts, wenn der schwarze Vampir saugt: Der Vampirismus in der Weltliteratur, Folge 2". Die Horen, 14 (1969), S. 13-27.
Frenzel, Motive, 1. Aufl., S. 751.
Der Verfasser zieht beim "Phänomen des eigentlichen Vampirismus" eine Linie, "die von 2. Buch Mose (4,24ff.) bis in die unmittelbare Gegenwart mit ihrer Lebensverlängerungschirurgie führt" (S. 25).