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6 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 1272
Die Sage von Kain in der mittelalterlichen Literatur Englands. Bayreuth, 1919. [Zugleich Diss. München, 1918].
Frenzel, Stoffe, S. 415; Baldensperger/Friederich, S. 87.
Der Autor versucht, eine Entwicklung der Legende von der jüdischen Überlieferung und den Kirchenvätern bis zur angelsächsischen Literatur des 16. Jahrhunderts aufzuzeigen. Es wird eine stemmatische Übersicht (S. 129) gegeben.
- Nr. 3284
Die Entwicklungslinie des deutschen geistlichen Morgen- und Abendliedes vom Zeitalter der Reformation bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung der theologischen Sicht. Diss. College Park: University of Maryland, 1974. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 35 (1974/75), S. 4436f. A].
Schmitt, S. 324.
Der Verfasser zeigt den Wandel der Morgen- und Abendlieder anhand der wechselnden Bedeutung von Licht und Dunkelheit. Ein Kapitel zum geistlichen Wecklied schließt die Studie ab. Weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 3944
"La légende de Saladin". Journal des Savants (1893), S. 284-299, 354-365, 428-438, 486-498.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Der Verfasser nimmt eine kurze Arbeit von A. Fioravanti ('Il Saladino nelle leggende francesi e italiane del medioevo', Reggio-Calabria, 1891) zum Anlaß für eine Kurzrezension und ausführlichere Darstellung der Geschichte des Saladin-Stoffes (überwiegend im französischen Bereich, den der italienische Autor - so Paris - vernachlässigt habe). - Bibl. Nachweis für den Titel von Fioravanti: Zeitschrift für romanische Philologie 1893, Supplementheft 17: Bibliographie 1892 (1897), Nr. 428.
- Nr. 4185
"'Mysterium Lunae': Ein Beitrag zur Kirchentheologie der Väterzeit". Zeitschrift für Katholische Theologie, 63 (1939), S. 311-349, 428-442, 64 (1940), S. 61-80, 121-131.
Frenzel, Motive, S. 560.
Der Mond wird als aus späthellenistischer Umgebung übernommenes Bild bzw. übernommener Vergleich mit eigener Symbolkraft und Bedeutung verstanden. Anhand dieses Symbols zeigt der Verfasser, "wie sich patristische Kirchendogmatik das Verhältnis zwischen Kirche und Christus, zwischen Kirche und Gnade, zwischen Kirche und endzeitlicher Fleischauferstehung gedacht hat" (63 [1939], S. 311). -- Weitere Autoren und Werke werden herangezogen. Auf antike Autoren wird zurückgegriffen.
- Nr. 4379
- Nr. 4498
"Die widerspenstige Frau". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 307-322 u. 486-488.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1365 A und Mot. T 255.2.