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18 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 171
Visio Pacis: Holy city and grail: An attempt at an inner history of the grail legend. University Park, Pennsylvania, 1960.
Schmitt, S. 253.
Weitere Autoren und Werke werden kurz genannt.
- Nr. 616
Die Sage vom Gral: Ihre Entwicklung und dichterische Ausbildung in Frankreich und Deutschland im 12. und 13. Jahrhundert: Eine literarhistorische Untersuchung. Leipzig, 1877 (Repr. Wiesbaden, 1969).
Baldensperger/Friederich, S. 383; Schmitt, S. 252.
- Nr. 804
Artusepik. Sammlung Metzler, 38: Abteilung D, Literaturgeschichte. Stuttgart, 1965.
Schmitt, S. 24, 219, 345.
"Unter der Bezeichnung 'Artusepik' faßt man jene großen Verserzählungen und die ihnen nachfolgenden Prosaromane des hohen und späten Mittelalters zusammen, die ihren Stoff aus der Fabelwelt um König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde nehmen. Es muß offenbleiben, ob für diese Erzählungen eine vorliterarische Arthurtradition von Bedeutung gewesen ist oder ob nur durch die Gunst der Stunde ein an und für sich nicht übermäßig reicher und bedeutender Stoff sich den großen Dichtern des französischen und deutschen Mittelalters als besonders geeignet anbot, aus ihm eine eigene Welt zu bauen und zu formen und damit einen Literaturzweig zu schaffen, der neben der Neubearbeitung antiker Stoffe und der Neubelebung der Heldenepik die bedeutendste erzählerische Gattung des Mittelalters überhaupt geworden ist. Sie hat wohl die größten erzählerischen Werke des Mittelalters hervorgebracht und bis in unsere Zeit eine starke Nachwirkung entfaltet" (Einführung, S. 1).
- Nr. 1391
Frauenminne und Gottesminne: Studien zur Wandlung der höfischen Minneanschauung in der späthöfischen Zeit. Diss. Freiburg i.Br., 1953 [masch.].
Schmitt, S. 221.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1791
"Parzifal und der Gral in deutscher Sage des Mittelalters und der Neuzeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 154-193.
Schmitt, S. 252.
Auch erschienen in: Xenienbücher, 5. Leipzig, 1913 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1911-1965, Bd. 148, S. 2).
- Nr. 1794
Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stuttgart, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
Knappe Behandlung neuerer Autoren im Kapitel "Die deutsche Gralsdichtung der Neuzeit" (S. 280-328).
- Nr. 1973
'Künec Artûs der guote': Das Artusbild der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts. Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik, 52. Bonn, 1976.
Entwicklungsgeschichte der Artus-Motivik und Artus-Typologie.
- Nr. 2063
Der Kampf mit dem Freund oder Verwandten in der deutschen Literatur bis um 1300. Medium Aevum, 1. München, 1963.
Frenzel, Motive, S. 94, 266; Schmitt, S. 24, 345, 353, 383.
- Nr. 2114
- Nr. 3171
- Nr. 3233
Die Architekturdarstellungen in der mittelhochdeutschen Dichtung. Forschungen zur deutschen Sprache und Dichtung, 4. Münster, 1931.
Schmitt, S. 21.
Neben den genannten Autoren und Werken werden zahlreiche weitere behandelt.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4183
- Nr. 4596
Studien über die Saelde in der ritterlichen Dichtung des 12. und 13. Jahrhunderts. Würzburg, 1935.
Schmitt, S. 288.
- Nr. 5327
The stag of love: The chase in Medieval literature. Ithaca, 1974.
Seigneuret, S. 647.
Weitere Autoren und Werke werden einbezogen. Illustrationen zum Thema sind zahlreich eingefügt.
- Nr. 5646
Merlin in German literature: A study of the Merlin legend in German literature from medieval beginnings to the end of romanticism. The Catholic University of America: Studies in German, 3. Washington, D.C., 1933.
Schmitt, S. 219.
Weitere Autoren und Werke werden von der Verfasserin einbezogen.
- Nr. 5956
"Der Karfunkelstein". Euphorion, 55 (1961), S. 297-326.
Schmitt, S. 167.
Der Verfasser berücksichtigt vor allem weitere Lapidarien und Literatur des deutschsprachigen Mittelalters und der Romantik.