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108 Treffer · Seite 6 von 6- Nr. 5633
"Das Motiv vom Hürnen Seyfrid im Nürnberg des 16. Jahrhunderts: Zum Problem der bürgerlichen Rezeption heldenepischer Stoffe". In: Hans Sachs und Nürnberg: Bedingungen und Probleme reichsstädtischer Literatur: Hans Sachs zum 400. Todestag am 19. Januar 1976. Hg.v. Horst Brunner [u.a.]. Nürnberger Forschungen, 19. Nürnberg, 1976. S. 137-181.
Weinacht beschäftigt sich einerseits mit der frühen Rezeptionsgeschichte des Siegfried- und Nibelungen-Stoffes und andererseits mit Sachs' Tragedi "Der hürnen Sewfrid" sowie deren Entstehungs- und Wirkungsgschichte. Hierbei weist er darauf hin, daß Sachs seine Hauptquelle, das "Lied vom Hürnen Seyfrid", konsequent für seine stadtbürgerlich Welt adaptiert und didaktisiert habe und daß seine (von der Kritik vielfach gescholtene) dramatische Technik durchaus nicht ohne ihre intentionsgesteuerte Logik sei. Durch "ein Zuviel an 'prodesse' [...] und ein Zuwenig an 'delectare'" und in "der spezifischen Verknüpfung weniger Handlungshöhepunkte mit dauernder Auslegung" (S. 181) sei allerdings schon dem zeitgenössischen Publikum offenbar zu viel zugemutet worden.
- Nr. 5653
- Nr. 5660
"Colours and the 'Nibelungenlied': An aspect of the medieval use of colour". In: Trivium: 'Erfahrung und Überlieferung': Festschrift C.P. Magill. Hg.v. Hinrich Siefken und Alan Robinson. Cardiff, 1974. S. 22-31.
Der Verfasser untersucht die Funktionen der Farben Gold, Rot, Silber, Weiß, Grün, Schwarz und Grau im angegebenen Text.
- Nr. 5679
"'Ze hove' und 'ze holze'- 'offenlîch' und 'tougen': Zur Darstellung und Deutung des Unhöfischen in der höfischen Epik und im Nibelungenlied". In: Höfische Literatur, Hofgesellschaft, Höfische Lebensformen um 1200: Kolloquium am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld (3. bis 5. November 1983). Hg.v. Gert Kaiser und Jan-Dirk Müller. Studia humaniora, 6. Düsseldorf, 1986. S. 277-300.
Neben dem Nibelungenlied werden zahlreiche Werke der Heldenepik und des höfischen Romans im Hinblick auf das Unhöfische und die Funktion des Waldes betrachtet.
- Nr. 5733
"Die Gesten in der deutschen erzählenden Dichtung". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und Literatur, 40 (1917), S. 332-344.
Schmitt, S. 101.
Kommentierte Auswertung von statistischem Material.
- Nr. 5782
Der Untergang der Nibelunge in alter Sage und Dichtung. Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen: Philologisch-Historische Klasse, N.F. 7:2. Berlin, 1903.
Baldensperger/Friederich, S. 131; Schmitt, S. 241.
Gegenüberstellung von Nibelungenlied und Thidrekssaga.
- Nr. 5870
"Der Nibelungenmythos in der deutschen Literatur". In: H. v. Wolzogen. Der Nibelungenmythos in Sage und Literatur. Berlin, 1876. S. 55-143.
Schmitt, S. 240.
Die Untersuchung berücksichtigt auch die Rezeptions- und Textgeschichte. - Neben den genannten Autoren und Werken wird auf eine Anzahl weiterer kurz verwiesen.
- Nr. 5906
Die Blutrache im deutschen Mittelalter besonders in und nach der Zeit des 'Nibelungenliedes'. Diss. Kiel, 1961 [masch.].
Frenzel, Motive, S. 80; Schmitt, S. 43.
Die Arbeit ist vorwiegend rechtsgeschichtlich orientiert. Neben dem 'Nibelungenlied' werden weitere Texte seit Tacitus unter dem Gesichtspunkt der germanischen und deutschen Stammesgesetze behandelt.