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105 Treffer · Seite 2 von 6- Nr. 1591
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 1741
"Indien im deutschen Gedicht". Institut für Auslandsbeziehungen: Mitteilungen, 9 (1959), S. 120f.
Schmitt, S. 147.
Der Verfasser führt eine Reihe weiterer Autoren und Werke an.
- Nr. 1784
Das deutsche Künstlerdrama von Goethe bis R. Wagner. Forschungen zur neueren Literaturgeschichte, 57. Weimar, 1925.
Schmitt, S. 186; Baldensperger/Friederich, S. 174f.
Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden kurz behandelt. In einem kleinen Exkurs wird das österreichische Künstlerdrama knapp betrachtet.
- Nr. 1796
Pfalzgräfin Genovefa in der deutschen Dichtung. Diss. Breslau, 1897. Leipzig, 1897.
Frenzel, Stoffe, S. 252; Baldensperger/Friederich, S. 103; Schmitt, S. 106.
Im Anhang sind die "Genoveva"-Fragmente Otto Ludwigs abgedruckt.
- Nr. 1814
"Dramaturgische Parallelen: 3. Die Demetrius-Dramen". In: R. v. Gottschall. Studien zur neuen deutschen Litteratur. 2. Aufl. Berlin, 1892. S. 95-133.
Schmitt, S. 57; Baldensperger/Friederich, S. 94.
- Nr. 1815
"Dramaturgische Parallelen: 1. Die Nibelungen". In: R. v. Gottschall. Studien zur neuen deutschen Litteratur. 2. Aufl. Berlin, 1892. S. 3-37.
Schmitt, S. 241.
Der Verfasser bezeichnet den Nibelungen-Stoff als für das "Literaturdrama" ungenügend, aber geeignet für Oper und Musikdrama wegen der vielen zauberischen und wunderbaren Gegebenheiten (S. 37). - In der Studie wird neben den genannten Werken eine Reihe weiterer dramatischer Bearbeitungen aus dem Bereich der Nibelungen-Dichtungen kurz charakterisiert.
- Nr. 1826
Studien über die dramatische Behandlung der Geschichte von Herodes und Marianne in der englischen und deutschen Literatur <Massinger, Fenton, Hebbel, Stephen Phillips>. Diss. Königsberg, 1901 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 109; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 125.
- Nr. 1912
"The 'Nibelungenlied' and 'Sage' in Modern Poetry". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 11 (1896), S. 220-257.
Baldensperger/Friederich, S. 130; Schmitt, S. 241.
Der Anhang (S. 256f.) bietet einen Überblick über verschiedene, hauptsächlich deutsche Werke des 19. Jahrhunderts (Opern eingeschlossen), die auf dem Nibelungenstoff basieren.
- Nr. 1926
"La poesia dei Nibelunghi". ACME, 4 (1951), S. 35-84, 5 (1952), S. 103-144.
Schmitt, S. 241.
Vergleichend bezieht der Verfasser eine Reihe weiterer Werke und Autoren in seine Untersuchung mit ein.
- Nr. 1960
"Antike Stoffe in der Dichtung des 19. Jahrhunderts". Das Gymnasium, 54-55 (1943/44), S. 123-126.
Schmitt, S. 16.
Dieser Artikel, in dem es nicht um die literarische Inhaltseinheit 'Antike', sondern um die Vorstellung von Griechentum und Hellenismus geht, legt zunächst die Wurzeln des Verständnisses des 19. Jahrhunderts für die Antike dar und beschäftigt sich dann vor allem mit deutschen Autoren, die Stoffe aus der griechischen und römischen Geschichte und Mythologie aufgegriffen und bearbeitet haben.
- Nr. 2049
"Der Staatsgedanke in der dramatischen Literatur um die Mitte des 19. Jahrhunderts". Monatshefte der Comenius-Gesellschaft, 14 (1905), S. 20-42.
Schmitt, S. 315.
Der Beitrag hat Überblickscharakter.
- Nr. 2050
"Das Handwerk in der neueren deutschen Dichtung". Die Umschau, 8 (1904), S. 887-890.
Schmitt, S. 124.
Der Beitrag wird mit einem knappen literatursoziologischen Überblick (Antike bis 19. Jahrhundert) zur Stellung des Handwerkers in der europäischen Literatur unter Nennung von Autoren und Werken eingeleitet.
- Nr. 2113
"Verflucht und angebetet: Die Schlange als Motiv und Symbol". Antaios, 5 (1963), S. 375-396.
Schmitt, S. 295.
- Nr. 2142
Das Symbol der Blauen Blume im Zusammenhang mit der Blumensymbolik der Romantik. Jenaer Germanistische Forschungen, 17. Jena, 1931. [Zugleich Diss. München, 1931].
Schmitt, S. 42; Baldensperger/Friederich, S. 167.
Weitere Autoren und Werke werden aufgeführt.
- Nr. 2160
"Das Bild der Geliebten in der deutschen Lyrik". Almanach: Velhagen und Klasings Monatshefte (1912), S. 99-121.
Schmitt, S. 105.
Feuilletonistischer Streifzug durch die deutsche Dichtung.
- Nr. 2183
Die Nibelungen: Ein deutscher Wahn, ein deutscher Alptraum: Studien zur Rezeption des Nibelungenstoffs im 19. und 20. Jahrhundert. Suhrkamp Taschenbuch, 2110. Frankfurt a.M., 1991.
Frenzel, Stoffe, 9. Aufl., S. 586.
Sammelband zur Rezeptionsgeschichte des Nibelungen-Stoffes.
- Nr. 2295
Die Femme fatale: Ein Weiblichkeitstypus in der nachromantischen Literatur. Stuttgart, 1990.
Frenzel, Motive, S. 788.
- Nr. 2328
Der Weg zum heroischen Realismus. Pessimismus und Nihilismus in der deutschen Literatur von Hamerling bis Benn. Bebenhausen, 1974.
Schmitt, S. 255, 326.
- Nr. 2387
"Das Polentum im deutschen Denken und Dichten". Hochland, 14:2 (1917), S. 183-197.
Schmitt, S. 159.
Der Verfasser führt zu den oben genannten Autoren und Werken weitere literarische Beispielsfälle an. Überdies geht er auch auf historische Abhandlungen ein.